Eine erfolgreiche Wirtschaft zeichnet sich auch dadurch aus, dass Wirtschaft und Hochschulen eng miteinander verzahnt sind und gut miteinander arbeiten. Auf beiden Seiten wird einiges unternommen, damit aus der Hochschule kommende Innovationen möglichst in die Industrie und in die Produktion gelangen. Denn eine Innovation ist nur profitabel für alle Beteiligten, wenn daraus ein Produkt verbillig oder verbessert wird und die Umsetzung tatsächlich in einem Produkt realisiert wird.
Von der Innovation zum Produkt
In Deutschland haben die meisten Hochschulen einen Teil des Transfers von Wissen und Innovationen von der Hochschule in die Industrie in Patentverwertungsagenturen organisiert. Diese meist von mehrer Hochschulen pro Bundesland tätigen Agenturen, beurteilen die Chancen, dass eine Erfindung es in die Industrie schafft und übernehmen nach positiver Begutachtung den Vertrieb, sprich die Kundenansprache. Das ist aber nicht alles. Seit der Änderung des Arbeitnehmererfindungsgesetzes in 2002, als das Hochschullehrer-Privileg – damals waren die Hochschullehrer Eigentümer ihrer Erfindungen – abgeschafft wurde, tut sich einiges im Wissenstransfer von der Hochschule in die Industrie.





