Wissenstransfer zwischen Universität und Wirtschaft

Published by in Bildung, Wissen on October 4th, 2011

Eine erfolgreiche Wirtschaft zeichnet sich auch dadurch aus, dass Wirtschaft und Hochschulen eng miteinander verzahnt sind und gut miteinander arbeiten. Auf beiden Seiten wird einiges unternommen, damit aus der Hochschule kommende Innovationen möglichst in die Industrie und in die Produktion gelangen. Denn eine Innovation ist nur profitabel für alle Beteiligten, wenn daraus ein Produkt verbillig oder verbessert wird und die Umsetzung tatsächlich in einem Produkt realisiert wird.

Von der Innovation zum Produkt

In Deutschland haben die meisten Hochschulen einen Teil des Transfers von Wissen und Innovationen von der Hochschule in die Industrie in Patentverwertungsagenturen organisiert. Diese meist von mehrer Hochschulen pro Bundesland tätigen Agenturen, beurteilen die Chancen, dass eine Erfindung es in die Industrie schafft und übernehmen nach positiver Begutachtung den Vertrieb, sprich die Kundenansprache. Das ist aber nicht alles. Seit der Änderung des Arbeitnehmererfindungsgesetzes in 2002, als das Hochschullehrer-Privileg – damals waren die Hochschullehrer Eigentümer ihrer Erfindungen – abgeschafft wurde, tut sich einiges im Wissenstransfer von der Hochschule in die Industrie.

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Gute Ausbildung junger Leute an der Universität ist wichtig. Die Performance zählt. Mitunter kann es aber sein, dass man die eigenen Fähigkeiten überschätzt und allein deshalb einen Kursabschluss nicht schafft. Hätte man das vorher gewusst, hätte man mehr Zeit investiert.

Das Collegesystem in den USA

Das Ausbildungssystem in den USA ist in der sekundären Bildung viel feiner nach Leistung abgestuft und nach Qualifikationsniveaus gegliedert als in Deutschland. Die Colleges in den USA sind eine Institution der sekundären Bildung, die die Studenten zumeist auf ihr BA Studium an der Universität vorbereitet. Dennoch führt der Abschluss auch unmittelbar in den Beruf. Selbst wenn die Colleges keine universitären Hochschulen sind, ist die von den Studenten zu erbringende Leistung dennoch hoch. Wie die nötige Balance hinzubekommen ist, lernt man auch in den USA.

Die Balance zwischen Studium und Leben

Der Spagat zwischen studentischem Leben und Leistungsdruck ist an Colleges in den USA nicht gering. Zwischen Freiheit und hohen Anforderungen bewegt sich der studentische Alltag. Sich dabei an anderen Studenten mit ähnlichen Zielen zu orientieren hilft, um sich selbst zu verorten. War das Studiensystem aus den USA Vorbild des Bachelor/Master-Systems hierzulande, hilft es dort nachzusehen, wie die Studenten die Balance zwischen Studium und Leben regeln und ihre Kurse erfolgreich bestehen. weiterlesen »

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